zum Inhalt springen

Dr. Wiebke Deimann

Ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters
(Schwerpunkt: Frühes und Hohes Mittelalter)

Wiebke Deimann arbeitet seit 2016 selbständig im Bereich Coaching & Training.

Kurzbiografie

Wiebke Deimann ist seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters (Prof. Karl Ubl) an der Universität zu Köln. Nach ihrem Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Islamwissenschaft und Kunstgeschichte in Heidelberg und Siena hat sie im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“ an der Universität Erlangen-Nürnberg eine preisgekrönte Arbeit über religiöse Minderheiten im mittelalterlichen Spanien verfasst. Nach ihrer Promotion 2010 war sie Research Fellow am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose“ an der Universität Erlangen-Nürnberg und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz.

Ihre Interessensschwerpunkte bilden mittelalterliche Kleidungspraktiken, religiöse Minderheiten (insbesondere auf der Iberischen Halbinsel), die Begegnung von Christentum und Islam sowie astrologische Herrscherberatung. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt untersucht sie die Symbolik des Schleiers (und anderer weiblicher Kopfbedeckungen) im späten Mittelalter.

Seit 2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters (Prof. Karl Ubl)
2014–2015Elternzeit
2013Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Mittelalterliche
Geschichte (Prof. Dr. Ludger Körntgen), Universität Mainz
2009–2013

Research Fellow am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung „Schicksal, Freiheit und Prognose. Kontingenzbewältigung in Ostasien und Europa“

2012Elternzeit
2010Promotion zur Dr. phil., summa cum laude, Titel der Doktorarbeit „Zwischen Islam und Christentum. Religiöse Minderheiten in Sevilla unter islamischer und unter christlicher Dominanz vom 12. bis zum 14. Jahrhundert“, Gutachter: Prof. Dr. Klaus Herbers (Mittelalterliche Geschichte), Hartmut Bobzin (Islamwissenschaft), Universität Erlangen-Nürnberg
2008–2009Promotionsstipendium, Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre, Universität Erlangen-Nürnberg
2005–2008Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt „Multiethnische und multireligiöse Gesellschaften Europas im transkulturellen Vergleich: Das Beispiel der Iberischen Halbinsel« im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1173 „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“
1999–2005Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Islamwissenschaften und Europäischen Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und Siena